Yoga

ist ein Jahrtausende altes Übungssystem, das Körper, Geist und Seele entwickelt.

Sri T. Krishnamacharya ist Urheber mehrerer weltbekannter Yogatraditionen wie z. B.:

  • Iyengar-Yoga (Yoga mit Zuhilfenahme durch Gurte, Stühle, Klötze usw. um die Haltungen leichter einzunehmen, entwickelt von Sri B. K. S. Iyengar)
  • Ashtanga-Yoga ist eine sehr herausfordernde fließende Folge von Körperhaltungen. Dieser Yogastil wurde weiterentwickelt von Pattabhi Jois.
    Ashtanga-Yoga orientiert sich am 8-gliedrigen oder 8-stufigen Pfad (Ashtau: Acht, Anga: Glieder) des Patanjali.
  • Sivananda-Yoga in der Tradition von Swami Sivananda und seinem Schüler Vishnu-Devananda
    Verschiedene Übungsserien, die speziell an das Können des Yogaschülers angepasst werden. Von sanft-entspannend bis kraftvoll-dynamisch.

Allen Yogastilen ist gemeinsam, dass die Haltungen rückengerecht ausgeführt werden.

Der Yogaweg besteht aus Körperübungen, Atemübungen, Meditation, Studium der Yogaschriften und Anregungen zur persönlichen Lebensführung. Yoga „im täglichen Leben“ zu leben, bedeutet, die Verbindung zum inneren Selbst zu finden und während jeder Tätigkeit stets aufrechtzuerhalten.

Wer den Yogaweg beschreitet, bemüht sich um eine friedvolle Beziehung mit der Welt.

Das Hauptelement des Yoga ist die Verschmelzung von Bewegung und Atmung.

Wirkungen von Yoga

Ausgewogenheit von Anspannung und Entspannung innerhalb jeder einzelnen Asana, bewirkt:

  • im Gleichgewicht zu sein auf der physischen Ebene durch Kraft, Ausdauer und Flexibilität.
  • auf der geistigen Ebene werden Konzentration und Entspannungsvermögen geschult.
  • Über die tiefe Atmung ist es möglich psychische Blockaden aufzulösen und geistige Klarheit zu erlangen.
  • Durch die Konzentration auf die Atmung wird die Körperwahrnehmung verfeinert und das Erleben des „Im Hier und Jetzt sein“ entwickelt.

Die Säule des Lebens

Der Wirbelsäule wird im Yoga hohe Bedeutung beigemessen. Yoga fördert eine gute Haltung und richtige Bewegung, die sich positiv und aufbauend auswirkt. Durch schlechte Haltung und durch zu viel „Last im Kopf“ kann sie geschädigt werden. Die zunehmend klare Körperwahrnehmung, die korrekte Verteilung von Spannung und Entspannung in den Haltungen und die durch die Atmung getragenen Bewegungen bewirken sowohl Kraft, als auch Sanftheit in der Bewegung. Anstatt Dich zu überfordern lernst Du Deine tatsächlichen Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen. Du lernst die Signale Deines Körpers besser zu verstehen.

Pranayama

Atemübungen klären den Geist, aktivieren, energetisieren, stärken das Herz-Kreislaufsystem, vergrößern das Lungenvolumen und bauen Stress ab. Atemübungen wirken sehr gut gegen Heuschnupfen, Asthma und Allergien.

Sie dienen der Entschlackung und Reinigung des Körpers.

Atemkontrolle dient zur Vorbereitung auf die Meditation

Tiefenentspannung

Verschiedene Techniken der Tiefenentspannung helfen, die angeregten Energien zu harmonisieren.

Der Geist wird ruhig, Stress wird abgebaut, Anspannungen lösen sich. Der in unserer heutigen Zeit oft hohe Muskeltonus kann sich normalisieren.

Das Immunsystem wird angeregt.

Konzentration – Dharana

Entwicklung von Achtsamkeit und Konzentration im Alltag.

Du lernst den Geist auf ein Objekt oder auf eine innere Idee hinzulenken, wobei alle anderen Gedanken ausgeschlossen sind.

Meditation – Dhyana

In der Meditation verbinden sich Subjekt und Objekt zu einer Einheit.

Verschiedene Formen der Meditationen können geübt werden und zu tiefen Erfahrungen führen.

Postitives Denken

Positives Denken kann helfen, unsere Einstellungen und Sichtweisen zu verändern.

Mantras

Mantras singen oder rezitieren heißt, mystische Klangenergien und Schwingungen in Dir zu erzeugen, die eine positive, heilende Wirkung entfalten.

Ernährung

Falls gewünscht, gebe ich Dir auch gern Informationen und Empfehlungen zur yogischen Ernährung